Pflege? Alles andere als nur Theater!

2. Pflegesymposium der LUP-Kliniken vernetzt regionale Akteure / Praxisimpulse durch Vorträge und Workshops

Ob Klinik, stationäre oder ambulante Einrichtung: Pflege erlangt eine immer größere Bedeutung. Anlässlich des internationalen Tages der Pflege vereinten die LUP-Kliniken rund 130 Gäste beim 2. Pflegesymposium. „Aus Kliniksicht ist die stärkere Vernetzung mit Pflegenden aus unterschiedlichen Bereichen immens wichtig, um eine ganzheitlich optimale Versorgung von Patienten zu ermöglichen. Wir sind gern Gastgeber für den fachlichen Austausch und das gemeinsame Nachdenken über neue Versorgungskonzepte“, sagt René Pfalzgraf, Pflegedirektor der LUP-Kliniken gGMbH. „Das Solitär in Parchim bietet einen ausgesprochen wertschätzenden Rahmen für unsere Veranstaltung. Wir freuen uns, hier Gast sein zu können.“

Fünf Fachvorträge, anmoderiert durch Theaterszenen von Pflege-Azubis, und ebenso viele Workshops sowie Präsentationen von Praxispartnern weckten das Interesse von Vertretern verschiedener Leistungserbringer im Pflegebereich sowie Hausarztpraxen.

„Wir möchten die Sektoren noch besser verbinden. Patienten verlassen die Klinik beispielsweise in eine Kurzzeit- oder ambulante Pflege. Hausärzte setzen die weitere medizinische Betreuung fort. Wir arbeiten da alle zusammen. Insofern freuen wir uns sehr über das gewachsene Interesse und rund 130 Teilnehmende“, sagt Christin Barthel als Organisatorin vom Bereich Aus- und Weiterbildung des LUP-Klinikverbundes.

„Ich finde es sehr gut, dass es möglich ist, auch Aspekte mit Verbesserungspotenzial ehrlich ansprechen zu können“, meint Nancy Stecke vom Pflegedienst Tiede aus Groß Laasch. Sie referierte über das Entlassungsmanagement. Die Vielfalt der Themen und vor allem der Austausch mit anderen Praxispartnern war für Nancy Stecke ein großes Plus. „Ja, der Austausch und das Netzwerken sind das A und O“, findet auch Sven Gode. Der Pflegedienstleiter in der Lebenshilfewerk Hagenow gGmbH wurde am Rande der Veranstaltung erstmals auf das Projekt LuP-Regio aufmerksam. Dieses Modellprojekt zielt ab auf die Verbesserung der regionalen Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum und unterstützt Patienten zu Hause und auf digitalem Weg.

„Gemeindegesundheitspfleger oder Schwester Agnes 2.0 – das ist genau das, was wir perspektivisch brauchen“, befand Sven Gode.

Vom Pflegesymposium der LUP-Kliniken sollen durchaus Impulse fürs ganze Land ausgehen. „Gerade im ländlichen Raum ist es wichtig, solche Formate zu etablieren. Als LUP-Kliniken übernehmen wir gern eine Vorreiterrolle und bringen die Akteure zusammen. Egal, ob Hausarzt, Pflegedienst, Pflegeeinrichtung oder Krankenhaus: Es geht um Menschen in der Region, die genau diese Fürsorge von uns allen brauchen“, sagt Klinik-Geschäftsführer Alexander M. Gross. Fotos:
Patricia Dekker, Instrukteurin für innenklinische Notfälle, erklärte in ihrem Workshop die Reanimation bei Babys.
Volles Haus, toller Input, schöne Atmosphäre: Gut 130 Gäste nahmen am 2. Pflegesymposium im Solitär in Parchim teil.

Fotos:
Patricia Dekker, Instrukteurin für innenklinische Notfälle, erklärte in ihrem Workshop die Reanimation bei Babys.
Volles Haus, toller Input, schöne Atmosphäre: Gut 130 Gäste nahmen am 2. Pflegesymposium im Solitär in Parchim teil.